18. 11. 2017
Spanien

Schilfrohr Management in Matarraña und Bajo Aragón, Spanien

Die Zusammenarbeit mit dem Projekt greenGain hat es ermöglicht, ein wiederkehrendes Problem nicht nur in den am Projekt teilnehmenden Modellregionen, sondern auch in anderen umliegenden Regionen anzugehen. Schilfrohr aus der Landschaftspflege wird derzeit in den meisten Fällen weder energetisch genutzt noch als Nährstoff dem Boden zurückgeführt. Die energetische Verwertung der Biomasse wird jedoch von Interessengruppen, die diese schnellwachsende Spezies handhaben, als eine interessante Alternative angesehen. Da Landschaftspflegearbeiten ohnehin durchgeführt werden müssen, um die Auswirkungen von Materialanstauung bei Überschwemmungen und die Brandgefahr zu verringern, sind die erzielten Gewinne aus der Weiterverwertung eine willkommene Entschädigung für die laufenden Kosten.

In dem bei greenGain durchgeführten Pilotversuch wurde Biomasse von drei verschiedenen Standorten gesammelt, an denen sich normalerweise Schilf befindet (Flussufer, Schluchten und Grenzenflächen von landwirtschaftlichen Feldern). Das Ziel der Pflegearbeit war es das Schilfrohr zu entfernen, um brennfähige Biomasse zu verringern und Risiken bei Überschwemmungen zu vermeiden. Da die Wurzel während der Schneidvorgänge nicht entfernt werden können, muss diese Pflegearbeit aufgrund der stark nachwachsenden Pflanzen regelmässig durchgeführt werden.

Für den Schneideprozess wurden manuelle Mittel verwendet (in der Regel Scheren). Wenn die Weiterentwicklung einer auf dieser Ressource basierenden Energieproduktion erfolgte, würde die Effizienz der Pflegearbeit durch die Verwendung von Maschinen verbessert werden können.

Autor: Maider Gomez

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