Friesland Deutschland

Totale Fläche

60 785 ha

Kurze Beschreibung der geografischen Lage

Der Landkreis Friesland liegt im Nord-Westen Deutschlands, 130 km westlich von Hamburg und gehört zur Metropolenregion Bremen und Oldenburg. Im Norden grenzt der Landkreis an das Wattenmeer der Nordsee und im Osten an den Jadebusen mit der dazwischenliegenden kreisfreien Stadt Wilhelmshaven.

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Landschaftstyp

Der vorwiegende Landschaftstyp ist die Marsch (Schwemmland), gefolgt von Geest und Moor. Weit verbreitet sind Wallhecken, welche ein wichtiger Teil der Kulturlandschaft Frieslands sind. Ein großer Teil des Landkreises ist landwirtschaftliche Fläche, wegen der Lage direkt an der Nordsee mit dem Wattenmeer und der Insel Wangerooge spielt der Tourismus jedoch auch eine wichtige Rolle.

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Bevölkerung

  • 8 Gemeinden
  • 96 937 Einwohner
  • 159,5 Einwohner pro km2

Der größte Teil der Bevölkerung lebt in den Städten Varel (~23 550) Schortens (~20 200) und Jever (~13 800). Die kleinste Gemeinde, die Insel Wangerooge, wird aus rund 1290 Einwohnern gebildet.

Wirtschaft

Beschäftige nach Wirtschaftsabschnitten:

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Rund 73% der Fläche im Landkreis Friesland sind landwirtschaftliche Flächen, etwa 7% sind mit Wald bedeckt.

Verschiedene Typen von Landschaftspflege-maßnahmen in der Region

1. Wallhecken

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2. Moorflächen

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1. Wallhecken

  • Gleichmäßige Verteilung über die ganze Region.
  • Etwa 13 % der Landschaftsausschnitte sind durch Wallhecken geprägt.
  • Die Gesamtlänge der Wallhecken beträgt ca. 562 km, was bei einer durchschnittlichen Breite von 3 m rund 0,3 % der Landkreisfläche ausmacht.
  • Wallhecken haben kulturhistorischen Wert, ökologische Bedeutung und ökonomische Vorteile (Windschutz, Schädlingsbekämpfung, Wasserhaushalt,…) à Natur- und Landschaftsschutz, Landschaftsbild
  • Die Biomasse aus der Wallheckenpflege wird zurzeit nur begrenzt als Feuerholz verwendet, kleine Dimensionen werden gar nicht genutzt.

2. Moorflächen

  • Auf bestimmte Gebiete beschränkt
  • <1 % der Kreisfläche ist geschütztes Moorland
  • Die Moorflächen stehen unter Naturschutz und/oder sind NATURA 2000 Schutzgebiete. Moorpflege wird durchgeführt, um den Drainageeffekt durch Bäume zu vermindern à Natur- und Umweltschutz
  • Die Biomasse aus der Moorpflege wird zurzeit wenig genutzt.

Fotos: Nora Kretzschmar, Alexander Rosenberg